Bangert-Software · DPL-V-2.5 – Dubletten und Dateinamen
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NEU IN VERSION 2.5
• Ein gewählter Musikordner kann mitsamt seinen Unterordnern als zusammenhängender Bestand geprüft werden. Auch Kopien in unterschiedlichen Unterordnern werden miteinander verglichen.
• Bytegleiche Dateien und identische vollständige MP3-Tonspuren werden unabhängig von Dateinamen, vertauschter Reihenfolge von Interpret und Titel sowie abweichenden Metadaten erkannt. Unterschiedliche Cover oder Tags allein verhindern den MP3-Vergleich nicht. Qualitäts- und Formatregeln gelten weiterhin; bytegleiche Dateien mit unterschiedlichen Endungen können als geschützte Vergleiche erscheinen.
• Neu codierte Aufnahmen werden auch unabhängig von Dateinamen und Interpret-Angaben akustisch verglichen, bei gemeinsamer Prüfung über Unterordner hinweg. Ein strenger Vergleich über die Aufnahme bestätigt die Kandidaten.
• Gleiche oder ähnliche Titel bleiben ein Hinweis zum Prüfen. Sie allein geben keine Datei für die Bereinigung frei. Eine Qualitätsregel, die eine bestätigte Kopie schützt, wird im Ergebnis genannt.
• Die Dateinamensuche erhält eine Stapel-Umbenennung mit Vorschau: Text ersetzen, Präfix und Suffix hinzufügen sowie nummerieren. Vorhandene Dateien werden dabei nicht überschrieben. Ordner und Dateiendung bleiben erhalten.

START UND INSTALLATION
Die Installations-ZIP vollständig in einen eigenen Ordner entpacken. Eine noch laufende ältere DPL über „Beenden“ schließen und anschließend STARTEN.cmd öffnen. INSTALLIEREN.cmd richtet auf Wunsch zusätzlich ein Desktop-Symbol mit dem Familienwappen ein. Oberfläche, Suche und Auswertung laufen lokal.
Die Programmfelder für VMA, VMW, M und W führen zu den jeweiligen öffentlichen Produktseiten. Auf schmalen Ansichten stehen diese Felder unter der Arbeitsfläche.

DEN MUSIKBESTAND PRÜFEN
1. „Musikordner wählen …“ öffnen und den gewünschten Hauptordner auswählen, beispielsweise !!-Musikregal. „Unterordner gemeinsam prüfen“ aktivieren, wenn der ganze Verzeichnisbaum geprüft werden soll.
2. Gewünschte Dateitypen und Qualitätsregeln festlegen und die Prüfung starten. Mit Unterordnern bildet der ausgewählte Bereich einen gemeinsamen Vergleichsbestand. Bewusst getrennt gespeicherte Kopien innerhalb dieses Bereichs können daher ebenfalls als Treffer erscheinen.
3. Die Treffer und die zu behaltenden Dateien ansehen. Namensähnlichkeit allein ist kein Löschgrund. Qualitätsregeln können eine bestätigte Kopie vor der Bereinigung schützen.
4. Gewünschte Dateien auswählen und über „Markierte Dateien löschen – in den Papierkorb“ in den programmeigenen Papierkorb verschieben. Vor jeder Aktion kontrolliert DPL die betroffenen Originaldateien und die zu behaltende Aufnahme erneut.
5. Die Prüfliste bei Bedarf mit „Speichern unter …“ sichern. Dateiaktionen und die aktuelle Auswahl werden gesondert erfasst.

Die Dateigröße allein entscheidet nicht über eine Dublette. Eine andere Kodierung kann Größe und Bitrate verändern. Solche Aufnahmen können einen Audiovergleich benötigen; unterschiedliche Aufnahmefassungen dürfen trotz ähnlicher Namen nicht gleichgesetzt werden. Der Audiovergleich ist bewusst streng: Abweichende Codecs, Abtastraten oder Kanalzahlen sowie gekürzte, verschobene, verzerrte oder anders bearbeitete Aufnahmen können eine Bestätigung verhindern. DPL garantiert nicht die Erkennung jeder Fassung.

FORMATE UND QUALITÄT
MP3, WAV, OGG, FLAC, M4A, AAC, Opus, WMA und MP4-Audio sind einzeln auswählbar. Mehrere Formate lassen sich gemeinsam prüfen. Eine MP4-Datei mit echter Videospur wird nicht als reine Audiodatei behandelt.
Unter „Qualitätsstufen je Format“ besitzt jede Dateigruppe eigene Werte. Die Auswahl wird für dieses Windows-Benutzerkonto gespeichert. Beim ersten Start ist MP3 mit „unter 192“ und „behalten ab 256 kbit/s“ ausgewählt. Nach einer Änderung der Regeln bereits ermittelte Vorschläge erneut prüfen.
„Unter“ meint strikt unter dem Grenzwert. „Ab“ schließt den Grenzwert ein. Bei einer bestätigten passenden Aufnahme mit 128 und 256 kbit/s wird mit diesen Einstellungen die 128er-Fassung vorgeschlagen. Bei 128 und 192 kbit/s werden beide behalten. Eine einzige Aufnahme wird nicht allein wegen niedriger Qualität zur Dublette.
Sollen bei identischer MP3-Tonspur auch zwei gleichwertige Dateien bereinigt werden, aktiviere „Identische MP3-Tonspur auch bei gleicher Bitrate vormerken“. Diese Einstellung wird gespeichert.
Das optionale 320er-Profil bevorzugt die höchste Bitrate bis 320 kbit/s. Eine Aufnahme über 320 kbit/s wird nur vorgeschlagen, wenn ein geeigneter Ersatz mit mindestens 192 und höchstens 320 kbit/s vorhanden ist. Im freien Profil sind andere Qualitätsziele möglich.
Bei verlustfreier Musik, beispielsweise FLAC, PCM-WAV und ALAC, werden nur byteidentische Kopien für die Bereinigung freigegeben. Unterschiedliche Formate oder Codecs können als Vergleich angezeigt werden.
Unter „Eigene Dateiendung“ kann beispielsweise .jpg, .pdf, .aiff oder .tar.gz ergänzt werden. Unterstützte zusätzliche Audioformate werden auf ihre Tonspur geprüft. Für andere Dateitypen ist identischer Dateiinhalt Voraussetzung für die Bereinigung.

DATEINAMENSUCHE MIT DOS-MASKEN
„Suchordner wählen …“ öffnet die Ordnerauswahl. Alternativ kann der bereits gewählte Musikordner übernommen werden. „Unterordner durchsuchen“ legt den Umfang der Namenssuche fest.
Eine Maske wie *6&u*.txt findet beispielsweise 6&u.txt und Trhru-zjejr-6&u4zd.txt. Das Zeichen & wird wörtlich gesucht. * steht für beliebig viele Zeichen, ? für genau ein Zeichen. Groß- und Kleinschreibung spielen bei der Dateinamensuche keine Rolle. *.xalc sucht diese Endung; * und *.* finden auch Namen ohne Endung.
Jeder Treffer erscheint mit seinem Ordner, auch eine einzelne Datei. Die Suche liest ausschließlich Namen und benötigt keine Format-Häkchen. Bei vielen Treffern kann in der Liste geblättert werden.
„Dubletten mit dieser Maske prüfen“ startet auf Wunsch eine Inhaltsprüfung für die passenden Dateien im gewählten Bereich. Dabei gelten die Dateitypen und Qualitätsregeln der Dublettenprüfung. Für Dokumente und andere beliebige Dateitypen ist identischer Inhalt erforderlich.

STAPELWEISE UMBENENNEN
1. Die Dateinamensuche vollständig abschließen und „Mehrere Dateien umbenennen“ öffnen. Die Suchergebnisse bestimmen die Dateien, die für den Umbenennungsauftrag infrage kommen.
2. Die gewünschten Änderungen festlegen: „Suchen nach“ und „Ersetzen durch“ bearbeiten, optional die Groß-/Kleinschreibung beachten, mit „Vorne ergänzen“ oder „Hinten ergänzen“ Text hinzufügen oder „Nummer anhängen“ aktivieren. Für Nummern lassen sich Startnummer, Schrittweite, Mindeststellen und Trennzeichen einstellen. Die Nummer steht hinter dem ergänzten Text, vor der Dateiendung. Nummeriert wird in der Reihenfolge der relativen Pfade innerhalb des Suchordners.
3. „Vorschau erstellen“ wählen. Die Tabelle zeigt den bisherigen und den vorgesehenen Namen. Freigegebene Änderungen sind zunächst angehakt; die Auswahl ausdrücklich prüfen und nicht gewünschte Häkchen entfernen. Gesperrte und unveränderte Einträge werden nicht ausgeführt. Bei vielen Treffern stehen „Zurück“ und „Weiter“ zur Verfügung. Geänderte Regeln erfordern eine neue Vorschau.
4. „Ausgewählte Dateien umbenennen“ ausführen. DPL kontrolliert jede Datei unmittelbar vor der Änderung erneut. Der Ordner und die Dateiendung bleiben erhalten. Bei einer festen Suchmaske wie *.tar.gz bleibt auch die zusammengesetzte Endung .tar.gz erhalten; sonst bleibt die letzte Endung erhalten. Es werden keine Dateien überschrieben.
5. „Letzte Umbenennung rückgängig machen“ nimmt die zuletzt protokollierte Umbenennung zurück. Das Protokoll bleibt auch nach einem Neustart erhalten. Eine Rücknahme ist nur möglich, solange die Datei unverändert und ihr ursprünglicher Name frei ist. Wurde ein Auftrag unterbrochen, kann „Umbenennung fortsetzen“ die gespeicherte Auswahl weiterbearbeiten. Bereits erledigte Änderungen werden nicht ein zweites Mal ausgeführt.
6. Nach Änderungen an Dateinamen die Dublettenprüfung erneut starten, damit Ergebnisse und Namen wieder zusammenpassen.

Wichtig für die Vorschau: Ein bereits vorhandener Zielname, doppelte Zielnamen innerhalb der Auswahl, ungültige Windows-Namen, fehlende Dateien oder Änderungen seit der Vorschau blockieren die betreffende Aktion. Die Stapel-Umbenennung arbeitet mit wörtlicher Textersetzung; reguläre Ausdrücke und das Verschieben in andere Ordner gehören nicht dazu.

EINEN EINZELNEN TREFFER UMBENENNEN
„Umbenennen“ hinter einer Datei öffnet ihre Namensbearbeitung. Die Dateiendung bleibt erhalten. Wenn der gewünschte Name bereits vergeben ist, kann ein freier Kopiename angeboten werden. Anschließend wird der für die Dublettenprüfung ausgewählte Bereich erneut geprüft. Neue oder geänderte Vorschläge müssen erneut ausgewählt werden.

PAPIERKORB, ANHALTEN UND FORTSETZEN
Markierte Dateien können in den DPL-Papierkorb verschoben werden. Daraus ist eine Wiederherstellung möglich, sofern kein neuer Namenskonflikt vorliegt. Endgültiges Löschen befindet sich im gesonderten rot gekennzeichneten Bereich.
Beim Anhalten wird die gerade laufende Dateiaktion abgeschlossen. Beim Fortsetzen zeigt die Schaltfläche die verbleibende Aktion an. DPL gleicht den Stand mit den gespeicherten Quittungen ab. „Reststapel verwerfen“ beendet den offenen Auftrag; bereits ausgeführte Aktionen bleiben bestehen.
Der DPL-Papierkorb liegt neben dem gewählten Musikordner. Einträge aus den einbezogenen Unterordnern werden gemeinsam geführt. Vor dem endgültigen Löschen prüft DPL erneut die zu behaltende Datei. Frühere Papierkorbeinträge ohne ausreichenden Inhaltsnachweis müssen zunächst wiederhergestellt und mit Version 2.5 neu geprüft werden.
Die Auswahl bleibt für einen gültigen Durchgang nach Sprach- oder Farbwechsel sowie nach dem Fortsetzen erhalten. Eine neu erforderliche Prüfung kann eine neue Auswahl nötig machen.

AKTUALISIERUNG VON 2.4
Alte Suchergebnisse werden nicht stillschweigend als Ergebnisse der neuen Regeln übernommen. Den gewählten Bereich neu prüfen. Bereits begonnene Dateiaktionen werden anhand ihrer ursprünglichen Quittungen behandelt. Eine erneute Prüfung startet keine neue Löschaktion von selbst.

PRAXISTEST UNTER WINDOWS ODER AUF DEM NAS
WINDOWS-PRUEFEN.cmd testet die mitgelieferten Werkzeuge und Dateiaktionen mit eigens erzeugten Beispieldateien. Ein Doppelklick verwendet den temporären Ordner des Windows-Rechners.
Für einen NAS-Test einen eigenen beschreibbaren Testordner auf der Freigabe anlegen und ihn im Explorer auf WINDOWS-PRUEFEN.cmd ziehen. DPL erzeugt darin einen eigenen temporären Unterordner. Das Fenster zeigt anschließend das Ergebnis.

DIAGNOSE BEI WARTEZEITEN ODER FEHLERN
Im Kopf „Konfiguration“ und danach „Diagnose“ (DPL-D01) öffnen. DPL-D02 startet eine Aufnahme. Den auffälligen Vorgang ausführen und bei Bedarf „Problem jetzt markieren“ (DPL-D03) drücken. DPL-D04 beendet die Aufnahme. Mit DPL-D05 das Protokoll über „Speichern unter …“ als JSONL-Datei ablegen und bei Bedarf selbst an den Support weitergeben.
Die Aufnahme ist standardmäßig ausgeschaltet. Gespeicherte Einträge bleiben nach einem Neustart für den Export erhalten. Eine neue Aufnahme ersetzt das vorherige Protokoll; benötigte Daten deshalb vorher exportieren.
Für ein Startproblem „Nächsten Programmstart einmalig aufzeichnen“ (DPL-D06) aktivieren, DPL beenden und neu starten. Genau dieser Start wird aufgezeichnet.
Die Diagnose enthält Abläufe, Zeitabstände, Mengen, Markierungen und technische Fehlergründe. Der Supportexport lässt Suchtexte, Originaldateinamen, Pfade und Dateiinhalte aus. Die separate druckbare Prüfliste enthält dagegen Dateinamen für die eigene Dateiarbeit.

BEDIENUNG
„Konfiguration“ bietet acht Sprachen und fünf Farbschemata. „Prüfliste speichern unter …“ erzeugt eine lokal druckbare Liste in der ausgewählten Sprache. „Beenden“ schließt das Programm.
